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16. Oktober 2016

Olaf - das Topfbrot......


 

Ich lese jeden Abend im Bett - wirklich jeden Abend - egal, ob ich um zehn (eher weniger), um halb zwölf (meistens) oder morgens um zwei (ziemlich selten) ins Bett gehe. Ich liebe Bücher - schon immer - und wenn ich beim Shoppen nichts zum Anziehen gefunden habe, ein Buch habe ich noch immer nach Hause getragen. Diese Bücher müssen mich dabei unterhalten; das kann ein spannender Krimi, ein Liebesroman oder einfach eine schöne Geschichte sein. Bitte nichts hochstehend Kompliziertes und lieber auch kein Sience fiction - das ist mir schlicht "to much" vor dem Einschlafen......

So habe ich auch diesen Sommer in unserem Urlaub ein wunderbares Buch gefunden: "Die kleine Bäckerei am Strandweg". Wahrscheinlich hat mich das Coverbild, die Geschichte, die in Südengland (dort gefällts mir sehr) spielt und auch der Klappentext angesprochen. Von der Autorin habe ich nämlich noch nie etwas gehört.



Während des Lesens hatte ich oft das Gefühl, der Duft von frisch gebackenem Brot schwebt druch das Schlafzimmer. Dem war natürlich nicht so, aber noch nie hatte ich nach dem Lesen eines Buches das Bedürfnis jetzt, sofort und gleich zu backen.

Und das tat ich dann auch. Dabei wollte ich auf nichts Bewährtes zurückgreifen, ich wollte etwas Neues ausprobieren. Und was lag da näher, als ein Topfbrot zu backen, von dem eh überall geschwärmt wird.



So habe ich das Topfbrot "Olaf" von "ZuckerimSalz" nachgebacken und war schlichtweg begeistert! Ich habe allerdings neben dem Weissmehl kein Roggenmehl sondern einfach Ruchmehl genommen. Der Geschmack war paradiesisch und meine Familie liebte mich wieder einmal seeeeeehr :-). Innen war das Brot (und blieb es auch) schön feucht und aussen hatte es eine sagenhaft krosse Kruste. Ihr braucht nebst den Brotzutaten einfach einen ofenfesten Topf mit Deckel, schon könnt ihr beginnen.




Heute kann ich euch also sowohl das Buch wie auch das Brotrezept sehr ans Herzen legen. Lest und probiert aus!


Einen guten Start in die neue Woche
Martina

3. April 2015

Osterbrötchen

Letztens - an unserer Kindergeburtstags-Frühlings-Party obwohl,...... wir feierten draussen im Wald mit einem tollen Feuer bei Wind, Regen und Schnee...... aber wo war da der Frühling ? - gab es als Mitgebsel solche Osterbrötli:


Osterbrötli:
für mind. 12 Portionen

500 g Weissmehl
1 1/2 TL Salz
3 EL Zucker
1/2 Würfel Hefe (ca. 20g) zerbröckelt         alles in einer Schüssel mischen 

60 g Butter, in Stücken
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale
3 dl Milch                                                   beigeben, mischen und zu einem glatten Teig
                                                                 kneten.
                                                                 (extrem fix geht das natürlich alles im 
                                                                  Thermomix :-)....)
                                                                  Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen

Weitere Zutaten:
12 (oder mehr) Tartufi
1 Ei
3 EL Puderzucker
1 TL Milch
mind. 36 Zuckereili

Formen:
Teig in 12 (oder mehr) Portionen teilen, Kugeln formen und je 1 Tartufo in jede Kugel stecken.
Teigkugeln zugedeckt nochmals ca. 30 Minuten aufgehen lassen. 
Mit Ei bestreichen

Backen:
Ca. 30 Minuten in der unteren Hälfte des vorgeheizten Ofens.
Auskühlen lassen.

Verzieren:
3 EL Puderzucker mit 1 TL Milch zu einer dicken (wirklich dicken!) Masse verrühren.
Etwas Puderzuckerglasur auf ein Brötli geben, sofort 3 Zuckereili darauflegen.





Das Rezept ist aus einer Gratis-Zeitung, die jede Woche ins Haus flattert..... Letzte Woche habe ich diese Osterbrötli zum ersten Mal ausprobiert. Beim nächsten Mal würde ich allerdings die einzelnen Brötchen kleiner machen und auf alle Fälle quer einschneiden - denn ihr glaubt nicht, wie oft mir die einzelnen Zuckereili hinunter gerutscht sind....... Mit Einschnitt würden sie sicher besser oben bleiben ........

Die Brötli schmeckten lecker, denn nicht nur die Zuckereili fanden die Kids super, nein, das Innenleben entzückte sie vollends.......




Und zum Snacken habe ich noch solche Rüebli-Gurken-Sticks gemacht. Auch die fanden Anklang und passten super zum gebrätelten (grillierten) Cervelat.... Wohl des Schweizers liebste Würste......




Ich wünsche euch allen wunderbare Ostertage und danke allen, die hier immer wieder vorbeischauen und ein paar Worte abgeben.
Martina

17. Oktober 2014

Bärentatzen


Heute mal nichts Genähtes, sondern etwas Gebackenes..... 
Backen finde ich nämlich auch etwas sehr Schönes, etwas sehr Kreatives, etwas Entspannendes, etwas für die Sinne.... man denke da nur an den allerfeinsten Duft, der durchs Haus schwebt, wenn ein Zopf im Ofen ist...... und dann sicher auch etwas fürs Herz, den beim Geniessen der feinen Backwaren macht das Herz doch einfach einen Hüpfer und man ist unweigerlich glücklich....



Die Idee der Bärentatzen hat mein Sohnemann vom Kindergarten heim gebracht und er wollte unbedingt solche Tatzen backen und verschenken.

Also habe ich ein gäbiges Rezept gesucht und wir drei haben uns dann fröhlich ans Werk gemacht.


Rezept für Bärentatzen:

250g Mehl
125g Butter, in Stücken                 in Schüssel geben, fein reiben

250g Zucker
1 Prise Salz
250g Mandeln, gerieben
1 Zitronenschale, abgerieben
2 Eiweiss                                       darunter mischen und rasch zusammen kneten

Formen: Eine Rolle (ca. 5 cm Druchmesser) formen, kühl stellen, wenn möglich tiefkühlen und gefroren in 4-5 mm dicke Scheiben schneiden.
              Scheiben mit Eigelb bestreichen und abwechslungsweise mit geschälten und ungeschälten Mandeln 5 Krallen legen.

Backen: Ca. 10 Minuten bei 200 Grad in der Mitte des vorgeheizten Ofens


Sohnemann belehrte uns, dass eine Bärentatze fünf "Krallen" haben muss - Tochterkind hört nicht immer auf ihren Bruder und fand auch drei oder vier ganz schön......

 


Ich finde alle Tatzen schön und vor allem gut. Und zu all dem machen sie als kleines, feines Geschenk noch etwas her.

Ich wünsche euch einen genüsslichen Tag
Martina


5. Mai 2014

Geschenke aus der Küche

Als ich vor Weihnachten diese  Geschenke *click* werkelte, recherchierte ich im Netz und suchte ziemlich lange nach dem für mich besten "Cookie im Glas-Rezept".

Einen Monat später ist das Buch "Grüsse aus meiner Küche" von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup erschienen....... Als hätten sie es geahnt..... ;-)


An diesem Titelbild konnte ich natürlich nicht vorbei gehen und habe das Buch gleich gekauft. Und ich wurde vom Inhalt nicht enttäuscht. Nur schon das Druchblättern und Anschauen der wunderbaren Bilder ist ein Genuss. “Grüße aus meiner Küche” ist ein tolles Buch voller Leckereien, die sich hervorragend zubereiten und verschenken lassen. Ob süß, salzig, knackig oder cremig: hier findet man zahlreiche wunderbare Rezepte rund um das Thema “selbstgekochte Geschenke” mit denen man eine Freude bereiten kann.


Und weil ich dann aber doch lieber das Buch statt einem Geschenk aus der Küche verschenken wollte, machte ich daraus ein DIY-Kit....... 
Ich füllte die trockenen Zutaten der Glücksguetzlis(kekse) in ein leeres Glas, legte dazu eine Spraydose in der Lieblingsfarbe des Geburtstagskindes, dazu kam ein Plastiktierli zum Draufkleben und auch ein Samtbändchen zum Umwickeln.


Dem Geburtstagskind wünsche ich viel Spass beim Werkeln und Backen, und euch wünsche ich viel Spass bei all dem was ihr grad tut.
Martina

27. März 2014

Cake-Pops

Seit ich mich auf diversen Blogs herumtreibe, seither begegne ich immer wieder diesen kugelrunden, schleckstengelähnlichen Cake-Pops. Sie faszinierten mich von Beginn weg - viel mehr als die bekannteren Cupcakes.


Als ich dann mal solche Cake-Pops selber ausprobieren wollte, fand ich nur Rezepte, in denen ich zuerst einen ganzen Cake zerbröseln musste um danach kleine Kugeln zu formen....... Das brachte ich irgendwie nicht übers Herz......

Durch Zufall entdeckte ich beim grossen Kaffeeröster - der auch immer ganz kaffeefremde Artikel im Angebot hat - das Angebot eines Cake-Pop-Makers. Also nichts wie hin und den letzten im Geschäft ergattert.
 
 

Noch am selben Abend (also eher in derselben Nacht......) habe ich meine ersten Versuche gemacht...... Mit den Zutaten, die ich grad im Hause hatte. Es ist sicher noch viel Verbesserungspotenzial da, aber grundsätzlich finde ich sie toll, sie schmecken fein und machen visuell doch etwas her....... Echt etwas für die nächsten Kindergeburtstage oder so......

Diese findet mein Tochterkind allerallerbestens.......

.......und auf diese ist mein Sohnemann geschossen......

......und so - ganz pur - liebt sie mein Mann......;-)

Liebe Grüsse
Martina

23. Dezember 2013

Cookies im Glas

Die Weihnachtsgeschenke sind verpackt, die Weihnachtskarten geschrieben und der Christbaum gekauft - Christkind, du kannst kommen, wir sind bereit.......


Ein Geschenk, welches letzte Woche fertig geworden ist, möchte ich euch nicht vorenthalten. Am liebsten hätte ich gleich jedes Stück selber behalten.


Wir haben aus normalen Essiggurkengläsern einzigartige Vorratsdosen gemacht. Dazu haben wir ein Gurken- oder ähnlich grosses Glas sehr sauber gewaschen, ein Plastiktierli mit Zweikomponentenkleber darauf geklebt und danach den ganzen Deckel mit glänzendem Sprühlack (Achtung! Nicht den günstigsten vom Grossverteiler nehmen!) eingefärbt.



Ins Glas haben wir eine Cookie-Mischung nach diesem Rezept gefüllt:

Smarties-Cookies
(für ein Essiggurkenglas von ca. 700ml Inhalt)

160g Mehl
1 ½ TL Backpulver
¼ TL Salz
1 TL Vanillezucker                  mischen und ins Glas füllen

75 g Haferflocken

75 g Smarties

80 g Schokolade –Würfel

100 g brauner Zucker

100 g weisser Zucker

40 – 70 g Mandeln                  falls noch Platz vorhanden ist

Alle Zutaten in dieser Reihenfolge ins Glas füllen. Nach jeder Schicht mit einem Trinkglas (bei uns wars ein Bierglas) das Eingefüllte gut zusammendrücken, damit alles Platz hat.
Auf den Anhänger am Glas kommt dann noch diese Ergänzung:

zusätzlich:
125g weiche Butter
1 Ei

aus dem Teig baumnussgrosse Kugeln formen

Backen: 175°, 10 Minuten


Und zu guter Letzt haben wir die Verpackung auch gleich noch selber gestaltet! Dazu haben wir auf einen weissen Papiersack immer die gleichen Formen (z.B. Weihnachtskugeln, Tannenbäume, Kerzen, Herzen, .....) aber mit je unterschiedlichen Verzierungen gezeichnet.


Und nun möchte ich all unseren Leserinnen ganz herzlich fürs Vorbeischauen auf unserem Blog danken und euch allen frohe Festtage wünschen.
Martina

13. August 2013

Joghurtkuchen


Und falls nun jemand nach der gestrigen Post „Gluscht“ bekommen hat, diesen feinen Kuchen nach zu backen, stelle ich euch das Rezept natürlich gerne zur Verfügung. Ich habe dieses Rezept bei einer Kuchenparty erhalten.


Aprikosen – Joghurt Kuchen

1 Päckli Vanillezucker
1 Päckli Backpulver
1 Becher  Zucker
ca. 2 1/2  Becher Mehl
2 Eier
2 Aprikosen – Joghurt
(kann durch x-beliebiges Fruchtjoghurt ersetzt werden)
125 gr. flüssige, lauwarme Butter

Alles gut vermischen.
Bei 180°, untere Rille, ca. 55 min. backen


Viel Spass beim Nachbacken und liebe Grüsse

Yvonne