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3. April 2015

Osterbrötchen

Letztens - an unserer Kindergeburtstags-Frühlings-Party obwohl,...... wir feierten draussen im Wald mit einem tollen Feuer bei Wind, Regen und Schnee...... aber wo war da der Frühling ? - gab es als Mitgebsel solche Osterbrötli:


Osterbrötli:
für mind. 12 Portionen

500 g Weissmehl
1 1/2 TL Salz
3 EL Zucker
1/2 Würfel Hefe (ca. 20g) zerbröckelt         alles in einer Schüssel mischen 

60 g Butter, in Stücken
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale
3 dl Milch                                                   beigeben, mischen und zu einem glatten Teig
                                                                 kneten.
                                                                 (extrem fix geht das natürlich alles im 
                                                                  Thermomix :-)....)
                                                                  Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen

Weitere Zutaten:
12 (oder mehr) Tartufi
1 Ei
3 EL Puderzucker
1 TL Milch
mind. 36 Zuckereili

Formen:
Teig in 12 (oder mehr) Portionen teilen, Kugeln formen und je 1 Tartufo in jede Kugel stecken.
Teigkugeln zugedeckt nochmals ca. 30 Minuten aufgehen lassen. 
Mit Ei bestreichen

Backen:
Ca. 30 Minuten in der unteren Hälfte des vorgeheizten Ofens.
Auskühlen lassen.

Verzieren:
3 EL Puderzucker mit 1 TL Milch zu einer dicken (wirklich dicken!) Masse verrühren.
Etwas Puderzuckerglasur auf ein Brötli geben, sofort 3 Zuckereili darauflegen.





Das Rezept ist aus einer Gratis-Zeitung, die jede Woche ins Haus flattert..... Letzte Woche habe ich diese Osterbrötli zum ersten Mal ausprobiert. Beim nächsten Mal würde ich allerdings die einzelnen Brötchen kleiner machen und auf alle Fälle quer einschneiden - denn ihr glaubt nicht, wie oft mir die einzelnen Zuckereili hinunter gerutscht sind....... Mit Einschnitt würden sie sicher besser oben bleiben ........

Die Brötli schmeckten lecker, denn nicht nur die Zuckereili fanden die Kids super, nein, das Innenleben entzückte sie vollends.......




Und zum Snacken habe ich noch solche Rüebli-Gurken-Sticks gemacht. Auch die fanden Anklang und passten super zum gebrätelten (grillierten) Cervelat.... Wohl des Schweizers liebste Würste......




Ich wünsche euch allen wunderbare Ostertage und danke allen, die hier immer wieder vorbeischauen und ein paar Worte abgeben.
Martina

17. April 2014

Ein Oster-Rezept.....

Bald - oder endlich - steht Ostern vor der Tür!

Vor ein paar Tagen habe ich ein neues Rezept ausprobiert, welches, so finde ich, wunderbar zu einem feinen, frühlingshaften und leichten Ostermenu passen würde:

"Pouletschnitzel im Rohschinken-Hemd mit Kartoffelstock"


Es ist wirklich schnell zubereitet und mach etwas her. Auch die Kinder haben es geliebt, da sie die Basilikumsauce je nach Belieben mit dem Fleisch oder dem Gumelistunggis - so heisst der Kartoffelstock bei uns :-) - mischen konnten.

Ihr braucht für 2 Personen:
1 Esslöffel Pinienkerne
1 Bund Basilikum
1 Bund glattblättrige Perersilie
2 Esslöffel Olivenöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
75 g Crème fraîche
2 Pouletbrüstchen
4-8 Scheiben Rohschinken
2 EL Olivenöl zum Braten

1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fettzugabe leicht rösten. Danach in einen hohen Becher geben

2. Vom Basilikum 4-8 schöne, grosse Blätter beiseitelgen. Restliches Basilikum mit der Petersilie grob schneiden. Mit dem Olivenöl, Salz, Pfeffer zu den Pinienkernen geben, pürieren, Crème fraîche untermischen.

3. Jedes Pouletbrüstchen waagrecht in 2 Schnitzel schneiden. Wenn die Schnitzel zu gross sind, auch noch quer halbieren (so habe ich es gemacht). Und - noch ganz leicht gefroren geht es übrigens viiiiel besser.


4. Auf der einen Seite mit Pfeffer würzen, mit je einem beiseitegelegten Basilikumblatt belegen und mit einer Rohschinkenscheibe umwickeln.

5. Pouletschnitel bei Mittelhitze 3 Minuten braten, wenden und auf der zweiten Seite (die mit dem Basilikumblatt) nochmals 3-4 Minuten braten.

6. Aus der Pfanne nehmen, warm stellen. Die Kräuter-Crème fraîche-Mischung zum Bratensatz geben, unter Rühren einmal aufkochen.


7. Anrichten: Neben den Saucenspiegel etwas Gumelistunggis geben und darauf 1-2 Schnitzel legen..... Und nun geniessen..... Mmmmmh fein.......

Viel Spass beim Nachkochen!
Martina




20. Januar 2014

Teigwaren-Eintopf

Heute habe ich für euch mal eine Idee für euer nächstes Mittagessen.


Gestern, als ich so vor mich hinköchelte und all die gluschtigen Zutaten ansah, fand ich, dass das doch mal ein toller Blogbeitrag wäre........ Es muss ja nicht immer was Genähtes sein, denn das Genähte muss noch etwas warten.......



   

Heute also ein Rezept, das ich gerne für Kind und Kegel koche: Währschaft, einfach, gut!






Teigwaren-Eintopf
für 4-6 Personen

400 g Pouletgeschnetzeltes
2 Esslöffel Sojasauce
1 EL Fleischwürzmischung                          alles miteinander mischen und zugedeckt 
                                                                 ca. 15 Minuten ziehen lassen

50 g Speckwürfeli                                       in der Bratpfanne ohne Zugabe von Fett 
                                                                 anbraten.
                                                                 Danach das marinierte Pouletgeschnetzelte
                                                                 zugeben und mitbraten

1 Zwiebel, gehackt
1 gelbe Peperoni,in Streifen
1 rote Peperoni, in Streifen
200 g Lauch, in feinen Ringen
2 Esslöffel Tomatenpüree
1/2 Esslöffel Gemüsebouillon                     beigeben und ca. 5-10 Minuten mitdünsten

360 g Créme fraîche                                  zugeben und nur noch heiss werden lassen

ev. Salz und Pfeffer                                   abschmecken

400 g Hörnli oder andere Teigwaren           al dente kochen,
                                                                alles mischen und servieren







Vielleicht bekommt ihr Lust, es nachzukochen. Ich hoffe, es schmeckt euch - "En Guete"!
Und keine Angst - ich werde hier nicht zur Foodbloggerin - dafür nähe ich noch viel zu gerne......

Einen wunderbaren Tag wünscht
Martina


23. Dezember 2013

Cookies im Glas

Die Weihnachtsgeschenke sind verpackt, die Weihnachtskarten geschrieben und der Christbaum gekauft - Christkind, du kannst kommen, wir sind bereit.......


Ein Geschenk, welches letzte Woche fertig geworden ist, möchte ich euch nicht vorenthalten. Am liebsten hätte ich gleich jedes Stück selber behalten.


Wir haben aus normalen Essiggurkengläsern einzigartige Vorratsdosen gemacht. Dazu haben wir ein Gurken- oder ähnlich grosses Glas sehr sauber gewaschen, ein Plastiktierli mit Zweikomponentenkleber darauf geklebt und danach den ganzen Deckel mit glänzendem Sprühlack (Achtung! Nicht den günstigsten vom Grossverteiler nehmen!) eingefärbt.



Ins Glas haben wir eine Cookie-Mischung nach diesem Rezept gefüllt:

Smarties-Cookies
(für ein Essiggurkenglas von ca. 700ml Inhalt)

160g Mehl
1 ½ TL Backpulver
¼ TL Salz
1 TL Vanillezucker                  mischen und ins Glas füllen

75 g Haferflocken

75 g Smarties

80 g Schokolade –Würfel

100 g brauner Zucker

100 g weisser Zucker

40 – 70 g Mandeln                  falls noch Platz vorhanden ist

Alle Zutaten in dieser Reihenfolge ins Glas füllen. Nach jeder Schicht mit einem Trinkglas (bei uns wars ein Bierglas) das Eingefüllte gut zusammendrücken, damit alles Platz hat.
Auf den Anhänger am Glas kommt dann noch diese Ergänzung:

zusätzlich:
125g weiche Butter
1 Ei

aus dem Teig baumnussgrosse Kugeln formen

Backen: 175°, 10 Minuten


Und zu guter Letzt haben wir die Verpackung auch gleich noch selber gestaltet! Dazu haben wir auf einen weissen Papiersack immer die gleichen Formen (z.B. Weihnachtskugeln, Tannenbäume, Kerzen, Herzen, .....) aber mit je unterschiedlichen Verzierungen gezeichnet.


Und nun möchte ich all unseren Leserinnen ganz herzlich fürs Vorbeischauen auf unserem Blog danken und euch allen frohe Festtage wünschen.
Martina

13. August 2013

Joghurtkuchen


Und falls nun jemand nach der gestrigen Post „Gluscht“ bekommen hat, diesen feinen Kuchen nach zu backen, stelle ich euch das Rezept natürlich gerne zur Verfügung. Ich habe dieses Rezept bei einer Kuchenparty erhalten.


Aprikosen – Joghurt Kuchen

1 Päckli Vanillezucker
1 Päckli Backpulver
1 Becher  Zucker
ca. 2 1/2  Becher Mehl
2 Eier
2 Aprikosen – Joghurt
(kann durch x-beliebiges Fruchtjoghurt ersetzt werden)
125 gr. flüssige, lauwarme Butter

Alles gut vermischen.
Bei 180°, untere Rille, ca. 55 min. backen


Viel Spass beim Nachbacken und liebe Grüsse

Yvonne

10. Juni 2013

Holunderblütensirup

Am Waldrand neben unserem Garten wächst ein wunderbarer Holunderblütenstrauch. 


  
Auch ich gehe unter die Sirupköchinnen und mache nach untem stehendem Rezept ein paar Flaschen zum selber Trinken, zum Verschenken oder als Geschmacksbombe in eine Salatsauce (müsst ihr mal probieren - nur ein kleines Gütschchen schmeckt wunderbar besonders zu Blattsalaten)



Schön zugedeckt enfaltet dieses Gebräu nun seinen Geschmack und wird morgen zu wunderbarem Sirup gekocht

Rezept Holderblütensirup:
für ca. 1.5 Liter Sirup

10 - 12 Holunderblüten
gut ausschütteln, in eine Schüssel geben

1 Liter kochendes Wasser
darübergiessen

1 kg Zucker und 20g Zitronensäure
dazugeben, umrühren, bis sich alles aufgelöst hat

Mit einem Küchentuch abdecken, von Zeit zu Zeit rühren, nach ca. 2 Tagen Sirup absieben, aufkochen, siedend heiss in vorgewärmte Flaschen füllen.

Übrigens: Zitronensäure kaufe ich immer in der Drogerie. Die braucht es zum Gelieren, also Dickwerden, weil Holderblüten zuwenig Eigensäure haben.


Morgen möchte ich mich dann an den Rhabarbersirup wagen. Musste heute noch auf die Suche nach einem feinen Gazetuch zum Filtrieren gehen.

Viel Spass beim eventuellen Nachkochen
Martina